Von Vallendar ging es nach Sayn mit seiner Burgruine und dann weiter nach Rengsdorf, bis wir schließlich in Leutesdorf wieder am Rheinufer standen. Während des Weges konnten wir gleich mehrfach Rekonstruktionen des Limes und seiner Wachtürme bestaunen. Aber auch die zahlreichen Sitzgelegenheiten – meist in kleinen Schutzhütten – waren uns zum Pausieren hoch willkommen. Leider gab es auf den Strecken kaum Einkehrmöglichkeiten. Aber das holten wir abends nach und auch das Eisessen kam dabei nicht zu kurz.
Die beiden Nächte verbrachten wir in einem schönen aber trotzdem preiswerten Hotel am Stadtrand von Bendorf, das direkt am Rheinsteig liegt. Vor allem der leckere Kaffee und das nette Personal vermochten uns hier zu überzeugen.
Die drei Tage vergingen wie im Fluge. Viel zu schnell mussten wir uns am Nachmittag des Pfingstmontag in Leutesdorf schon wieder trennen. Aber im nächsten Jahr wird es dann – wahrscheinlich wieder über das Pfingstwochenende – von dort aus weitergehen….
Text und Fotos: Peter Mandler
Foto 1: Rheinpanorama bei Neuwied
Foto 2: Schattige Rast im Wald bei Segendorf oberhalb von Neuwied