Damit man einfach einmal kennenlernen kann, was das Erlebnis Zelttrekking ausmacht, haben wir daher in diesem Jahr erstmals ein „Übungstrekking“ durchgeführt. Weil das wilde Zelten in Deutschland aber nicht gestattet ist, mussten wir uns eine Route suchen, die kommerzielle Zeltplätze miteinander verbindet.
Am Freitag, 10. April 2026, trafen wir uns am frühen Nachmittag in Wetzlar am Bahnhof. Von dort ging es nach Weilburg. Nach kurzem Marsch schlugen wir am dortigen Zeltplatz an der Lahn unser Lager auf. Der Aufbau der Zelte klappte gut, so dass wir schon recht bald auf unseren Gaskochern das Abendessen kochen konnten. Dann wurde es kalt und wir zogen uns in die Zelte zurück.
Auch am nächsten Morgen waren die Temperateuren sehr niedrig, so dass wir die zubereiteten Heißgetränke sehr genossen. Als wir die Zelte abbauten, kam zum Glück die Sonne hervor. Mit dem schweren Gepäck ging es dann wieder zurück nach Weilburg und von dort über das Jagdschloss nach Solms, wo wir am Zeltplatz an der Lahn unser zweites Camp aufschlugen. Diesmal klappte alles noch schneller. Kurz nachdem wir uns für die Nacht in die Zelte zurückgezogen hatten, fing es jedoch recht heftig zu regnen an, ein echter Materialtest.
Am letzten Tag wanderten wir dann vorbei am Kloster Altenberg zurück nach Wetzlar. Wir hatten ein schönes Zeltwochenende und gerade weil die Rahmenbedingungen (Temperaturen, Regen) nicht optimal waren, haben die Teilnehmer nun eine gute Entscheidungsgrundlage. Es wäre toll, einige bei den „großen Zelttrekkings“ wiederzusehen.
Text: Peter Mandler, Fotos: Regina Beyer
Foto 1: Das Abendessen wird mit Gaskochern zubereitet
Foto 2: Aufbau der Zelte am Campingplatz bei Solms an der Lahn