Auch wenn im Tal kein Schnee mehr lag, trafen wir in größerer Höhe noch wirklich gute Tourenbedingungen an: eine ordentliche Schneeauflage bei gleichzeitig geringer Lawinengefahr. Nur die Südhänge der Berge fanden wir meist bereits schneefrei vor und ab und an zeigten sich dort sogar schon die ersten Zeichen des Frühlings.
An allen Tagen gelangen uns schöne Touren. Tage mit starker Bewölkung uns solche mit Sonne wechselten sich ab. Bis auf ein wenig Niesel(schnee)regen blieben wir von Niederschlägen verschont. Nur gegen Ende unserer Tourenwoche sanken die Temperaturen spürbar.
Unser Tourenhighlight führte uns über den Tschöggelberg, ein langgezogenes Plateau mit einigen wenig prominenten Gipfeln, das sich nördlich von Meran in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Wir bestiegen den Rücken an seinem nördlichsten Punkt, wo er bei der Meraner Hütte auf das Skigebiet Meran 2000 trifft. Von dort ging es über den Spieler und – ergänzt um einen seitlichen Abstecher zum Karkofel – das Kreuzjoch, bevor ein langer Abstieg nach Hafling folgte, wo wir in einem Café einkehrten. Am Ende des Tages hatten wir mehr als 20 Kilometer zurückgelegt. Im Zuge einer weiteren Tour überschritten wir noch den südlichsten Gipfel des Plateaus. Bei den „Stoanern Mandeln“ stehen hunderte aufgeschichtete Steinmänner und bieten so eine beeindruckende und namensgebende Kulisse.
Wir hatten eine Tolle Woche in und um Meran.
Text und Fotos: Peter Mandler
Unsere Tourenliste:
- Hinauf zur „Stange“ auf dem Schönboden.
- Besuch der (Sommer-)Bergstation Klammeben und der Hirzer Hütte.
- Über den Tschöggelberg (Falzeben – Meraner Hütte – Spieler – Karkofel – Kreuzjoch – Hafling)
- Runde um den Monte Sous mit Besteigung des Popi
- Hinauf zur äußeren Schwemmalm
- Stoanerne Mandel
- Knopfberg