© Christian Schell

Pfälzerwald – ein Paradies für Mountainbiker

02.06.2026

Vom 29. bis 31. Mai machten sich insgesamt sechs e-Biker auf den Weg in die Bikeregion Pfalz, um mit Karlheinz Nickel die Trails zu erkunden.

Am Freitag lockte der Rodalbener Felsenweg mit ca. 42 km Singletrails – Startpunk war der Wanderparkplatz an der Rodalbe. Mit den e-Bikes ging es rauf zum Hanauischen Eck, weiter zum Hoher-Kopf-Felsen und auf der Höhenlinie an spektakulären Felsformationen vorbei. Leider musste sich Stefan nach zwei Drittel der Tour verabschieden – ein Materialschaden am e-Bike, der auch nicht mehr reparabel war!  Nach 33km gab es eine längere Pause auf dem Hirschberghaus mit leckerem Kaffee und Kuchen sowie dem ein oder anderen Kaltgetränk bei 30 Grad und Sonnenschein. Gut gestärkt sind wir über den Saufelsen Richtung Hirschberg gefahren, um den letzten Trail zum Startpunkt zu nehmen.

⟷ 42,2 km    ↑ 1100 hm

 

Für Samstag hatte Kalli eine Tour rund um Dahn geplant. Nach einem gemeinsamen Frühstück - Klaus, Uli und Christoph waren mit dem Camper dort - sind wir auf den Wohlfahrtspfad zum Aussichtspunk Burgblick gefahren. Von dort haben wir eine große Schleife über das Wanderheim Dicke Eiche gedreht, um wieder am Burgblick vorbei zu kommen. Auf den Trails zu den Rabensteine haben alle Teilnehmer die technisch schwierigen S3-Stellen gemeistert, um nach Kilometer 29 das Eiscafé aufzusuchen. Nach einer kühlen Erfrischung aus der Waffel sind wir im Zickzack zu den Sängerfelsen raufgefahren, um weitere Trails mit hohem Spaßfaktor zu befahren. Nach 44 pedalierten Kilometern sind wir an der Dahner Hütte angekommen, an der auch unsere Tour mit einer Weißweinschorle endete… für drei Biker jedoch nicht, wie es sich am nächsten Morgen herausstellte.

⟷ 44,2 km    ↑ 1072 hm

 

Wie hatte ich meine Tour auf Strava am Samstag benannt? „Trailground Pfalz – eine Weinschorle war zu wenig“. Sichtlich gezeichnet vom Hüttenabend hatten Christoph & Co. Anlaufschwierigkeiten. Nach unzähligen Tassen Kaffee und einem ausgewogenen Frühstück sind wir die Abschlusstour entspannter angegangen. Eine kleine Runde über den Ritterstein „Am Sack“, ein paar flowige Abfahrten am Kaletschkopf und wir waren pünktlich zum Gewitter wieder zurück am Parkplatz.

⟷ 22,5 km    ↑ 410 hm

 

Tolle Truppe, viel Spaß, viel gelacht und keine Verletzten – so kann die nächste Mehrtagestour mit dem e-Bike kommen.

Text und Bilder: Christian Schell