Der erste Abschnitt führte über gut begehbare Wald- und Wiesenwege, vorbei an weitläufigen Rapsfeldern, zur ehemaligen Grube Fernie im Bergwerkswald. Dieses etwa 86,5 Hektar große Gebiet zwischen Gießen und Linden steht seit 2001 als Fauna-Flora-Habitat unter Schutz und ist Teil des Natura-2000-Netzwerks.
Nach etwa der Hälfte der Strecke legte die Gruppe eine ausgedehnte Rast ein. Frisch gestärkt ging es anschließend auf abwechslungsreichen Wegen weiter – mal auf breiten Waldwegen, mal auf schmalen Pfaden – in Richtung Kleinlinden. Immer wieder boten sich Einblicke in die bewegte Geschichte des Bergbaus: Zwischen 1843 und 1952, wurde hier sowohl im Tagebau als auch im Stollen Eisen- und Manganerz abgebaut.
In Kleinlinden angekommen, führte der Rückweg entlang der Bahnlinie Gießen–Siegen zurück zum Ausgangspunkt. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der landschaftlichen Vielfalt und der historischen Bedeutung der Route und bedankten sich herzlich bei Dirk für die gelungene und erlebnisreiche Wanderung.